Kutschfahrt in Seßlach 2008
Wenn einer eine Kutschfahrt macht, dann kann erwas erzählen ...
Es gehÖrt seit Jahren schon,
zur Coburgfahrertradition,
am Sonntagmorgen Seßlach zu besuchen
und eine Kutschfahrt dann zu buchen.
So geschah´s auch dieses Jahr,
und alles war, wie´s immer war?!
Zwei Kutschen standen für uns bereit,
bestückt mit Bier zu unserer Freud´.
Als dann alle Platz genommen,
hat die Kutschfahrt gleich begonnen.
Bruno saß wie jedes Jahr
vorn´ beim Kutscher - ist doch klar!

AH Bodenstein beim Kutscher vorn
Wir ander´n, während die Pferde trabten,
uns am kühlen Bierchen labten.
Auch manches Liedchen wurd´ gesungen,
ob es wirklich schÖn geklungen?
So ging mit Bier es und Gesang
frÖhlich auf der Straße lang.

Die Pferdchen trabten auf der Landstraße.
Doch übermäßig Biergenuss,
bereitet manchmal auch Verdruss,
denn in Mengen zugeführt,
bald man seine Blase spürt,
d´rum sich dann vom Wagen wagte,
wen die volle Blase plagte.
Sobald die Entleerung dann gelungen,
man wieder kam herangesprungen,

Kam man wieder herangesprungen.
nahm den platz flugs wieder ein
und füllt´ sich neue Bierchen ´rein.
Als die zweite Kutsche den Platz passierte,
wo g´rad noch jemand urinierte,
sprang dieser, der nun erleichtert war,
aus dem Gebüsch, die Pferde witterten Gefahr.
Sie durchfuhr ein Riesenschreck:
Bloß nur von der Straße weg.
Sie wurden dann so richtig munter,
rasten sogleich die BÖschung ´runter.
Die Kutsche in Kipplage kam,
als sie die steile BÖschung nahm.
Schlagartig wurden die Insassen stumm,
denn jeder dachte, jetzt fällt sie um
Doch dann richtete sie sich wieder auf
und eine flotte Fahrt nahm ihren Lauf:
Die Pferde haben in großem Bogen
die Kutsche durch das Feld gezogen.

Die Pferde haben in großem Bogen
die Kutsche durch das Feld gezogen.
Als die erste Kutsche konstatierte,
was da eigentlich passierte,
lenkte der Kutscher - zu unserem Glück,
die Kutsche auf die Straße zurück.

Die Kutsche auf der Straße zurück.
Die Fahrt ging dann ganz ruhig weiter,
die Mienen wurden wieder heiter.
Dann, am Zielort angekommen,
wurde einer auf den Schreck genommen,

Am Ziel angekommen wurde eine Stärkung genommen.
und da ja Alles gut gegangen,
wurd´ zu spinnen angefangen:
Kutsche eins hatte eine ruhige Fahrt,
zwei: die nach Abenteurerart.
PS
Die Fahrt im Getreideacker war sehr schÖn,
wenn denn andre es auch als Rapsfeld haben geseh´n.

Die Verfasser, das Ehepaar Glashoff
Uschi und Peter Glashoff
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